
Juliette Lewis
Juliette Lewis (* 21. Juni 1973 in Los Angeles, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Musikerin. Schon als Kind wollte Lewis Schauspielerin werden und nach mehrmaligem Vorsprechen erhielt sie schließlich im Alter von zwölf Jahren ihre erste Rolle in dem Fernsehfilm Home Fires (1987). Danach spielte sie in den Sitcoms I Married Dora (1987 bis 1988) und The Facts of Life (1988) mit Mindy Cohn und Cloris Leachman. Ihren ersten Kinofilm, Meine Stiefmutter ist ein Alien (1988), drehte sie an der Seite von Dan Aykroyd, Kim Basinger und Alyson Hannigan. 1989 war sie in Schöne Bescherung als Tochter von Chevy Chase und Beverly D’Angelo zu sehen. Im selben Jahr wurde sie für die Rolle der Delores, der Freundin von Wayne Arnold, in der Serie Wunderbare Jahre engagiert, die sie bis 1990 verkörperte.
Ihre erste Hauptrolle spielte sie 1990 in dem Fernsehfilm Zum Sterben viel zu jung mit Brad Pitt. Dies machte den Regisseur Martin Scorsese auf Lewis aufmerksam, der sie daraufhin für seinen Film Kap der Angst (1991) verpflichtete. Die Rolle der Danielle Bowden, Tochter des Anwalts Samuel Bowden (Nick Nolte), brachte ihr Nominierungen als beste Nebendarstellerin für einen Oscar und einen Golden Globe ein, was ihre nationale und internationale Bekanntheit förderte.
Es folgten weitere größere Rollen, so z. B. 1992 in Woody Allens Ehemänner und Ehefrauen, in dem Thriller Kalifornia (1993) erneut an der Seite von Brad Pitt sowie in Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa (1993) neben Johnny Depp und Leonardo DiCaprio. 1994 verkörperte sie in Natural Born Killers Mallory Knox, die narzisstisch-überspannte, wie hintergründig selbstunsichere Lebensgefährtin des Psychopathen Mickey Knox, gespielt von Woody Harrelson. 1996 spielte sie in From Dusk Till Dawn unter anderem neben George Clooney, Harvey Keitel und Quentin Tarantino.











