
Roman Coppola
Roman François Coppola (* 22. April 1965) ist der Sohn von Francis Ford Coppola und ein US-amerikanischer Filmemacher, Drehbuchautor, Produzent und Unternehmer. Für den Film „Moonrise Kingdom“ (2012) wurde er zusammen mit Co-Autor Wes Anderson für den Oscar in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ nominiert. Seine Fernsehserie „Mozart in the Jungle“ gewann 2016 den Golden Globe Award als „Beste Fernsehserie – Musical oder Komödie“. 2019 wurde Coppola in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences aufgenommen.
Coppola ist Präsident der in San Francisco ansässigen Filmproduktionsfirma American Zoetrope. Er ist außerdem Gründer und Inhaber von The Directors Bureau, einer Produktionsfirma für Werbespots und Musikvideos. Coppola begann seine Regiekarriere mit der Leitung der visuellen Effekte und der Second-Unit-Regie für Francis Ford Coppolas „Bram Stoker’s Dracula“, der für einen BAFTA Award in der Kategorie „Visuelle Effekte“ nominiert wurde. Während seiner gesamten Karriere arbeitete er weiterhin als Second-Unit-Regisseur, unter anderem bei den Filmen seines Vaters, „Jack“, „Der Regenmacher“, „Youth Without Youth“ und „Tetro“, sowie bei Wes Andersons „Die Tiefseetaucher“ und „Darjeeling Limited“ und den Filmen seiner Schwester Sofia Coppola, „The Virgin Suicides“ und „Marie Antoinette“.
In den 1990er-Jahren etablierte sich Coppola als einflussreicher Musikvideo- und Werbefilmregisseur. Mit seiner Produktionsfirma The Directors Bureau führte er bei allen vier Musikvideos des Debütalbums „Is This It“ von The Strokes (2001) sowie bei „12:51“ für Room on Fire Regie. Zu seinen weiteren Musikvideos zählen Clips für Daft Punk, Lilys, Moby, The Presidents of the United States of America, Ween, Green Day und Fatboy Slim. Sein Musikvideo zu Phoenix' „Funky Squaredance“ wurde in die ständige Sammlung des Museum of Modern Art in New York aufgenommen. Er unterstützt außerdem das Musikprojekt Coconut Records seines Cousins Jason Schwartzman.











