
Matthew Goode
Matthew William Goode (* 3. April 1978 in Exeter, Devon, England) ist ein britischer Theater- und Filmschauspieler.
Sein TV-Debüt gab der 1,88 Meter große Schauspieler 2002 in Gavin Millars Aschenputtels Geheimnis, das einen unkonventionellen Blick auf das Grimmsche Märchen aus der Sicht einer der hässlichen Stiefschwestern gewährt. Ein Jahr später folgte unter der Regie des Spaniers Fernando Colomo die Tragikomödie South from Granada, mit der Goode sein Leinwanddebüt feierte. In dem Biopic über Gerald Brenan, ein Mitglied der Bloomsbury Group, agierte er an der Seite von Laurence Fox, mit dem ihn seit den Dreharbeiten eine enge Freundschaft verbindet. Nach einer größeren Rolle in dem TV-Film The Inspector Lynley Mysteries: A Suitable Vengeance, einer Verfilmung von Elizabeth Georges Kriminalroman Mein ist die Rache, folgte Andy Cadiffs romantische Komödie American Princess. Hier spielt Goode einen attraktiven Engländer, der sich der 18-jährigen Tochter des US-amerikanischen Präsidenten (gespielt von Mandy Moore) annimmt, die vor dem Geheimdienst flüchtet und quer durch Europa reist. Der Film, der vom Plot her leicht an William Wylers Ein Herz und eine Krone (1953) angelehnt ist, markierte den Durchbruch in Matthew Goodes Karriere und ließ ihn einem breiten amerikanischen Publikum bekannt werden.
Nach Auftritten in Tom Vaughans historischer TV-Mini-Serie He Knew He Was Right und John Stricklands Miss-Marple-Krimi Marple: A Murder Is Announced an der Seite von Geraldine McEwan, wurde im Jahre 2005 der US-Amerikaner Woody Allen auf Matthew Goode aufmerksam. Allen hatte in seinen Thriller Match Point, der komplett in England gedreht wurde, noch die Rolle des Tom Hewett zu besetzen, eines gutaussehenden Sohnes aus reichem Hause, der der Hauptfigur (gespielt von Jonathan Rhys Meyers) zum gesellschaftlichen Aufstieg verhilft. Allen gelangte an Bänder von Matthew Goode, lud ihn zum Vorsprechen ein und besetzte schließlich die Nebenrolle mit dem jungen Schauspieler. Zwar rief Allen seine Darsteller dazu auf, vor der Kamera zu improvisieren, doch war es vor allem Goode, der während der gesamten Dreharbeiten Allens Vorschlag befolgte. Match Point wurde bei seiner Premiere am 12. Mai 2005 bei den Filmfestspielen von Cannes von Kritikern hochgelobt und erhielt Anfang 2006 vier Nominierungen für den Golden Globe.











