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Zur Zeit der Einigungsbestrebungen Garibaldis in Italien um die Mitte des 19. Jahrhunderts: Ein alter Fürst arrangiert sich oberflächlich mit den aufstrebenden bürgerlich-liberalen Kräften, indem er seinen Neffen mit der Tochter des opportunistischen Bürgermeisters verheiratet. Gleichzeitig aber verweigert er seine Mitarbeit am neuen Königreich Italien. Bei einem Ball begegnen sich schließlich alte und neue Gesellschaft zu einem grandiosen Totentanz. Ein bewegendes historisches und gesellschaftliches Panoramabild von faszinierender Schönheit und analytischer Schärfe. Viscontis Sympathie gilt der überlebten Herrschaftsschicht, die dem Volk nähersteht als die bürgerlichen Emporkömmlinge, die für ihn eine direkte Verbindungslinie zum Mussolini-Faschismus darstellen. Dieser Dialektik entsprechend bewegt sich der Stil des Films zwischen blühender Pracht und morbidem Glanz.
Avis de la communauté (7)
This felt like quite a heavy lift. The costumes and sets were really beautiful and dense--such a lush vision. But the particulars of Italian politics of the era were beyond me and I feel like Visconti forgot to tell a story that would justify such an immense run time. Stultifyingly slow-paced.
Boring to say the least. Hasn’t stood the test of time.
Couldn’t get behind this one just because they were rich and the movie was three hours. Cardinale was pretty but I’d still eat the rich.
The change of power from the nobility to the bourgeoisie in Italy.
I didn't care about the story but I enjoyed it on a visual level (the Bluray looks amazing and I can't imagine how spectacular it must be on the big screen).