
Chris Ellis
Chris Ellis (* 14. April 1956) ist ein US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler. Schon immer wollte Ellis Schauspieler werden, inspiriert vom Fernsehen. Er wuchs in den 50er-Jahren im tiefen Süden der USA auf, in einer Welt voller Entbehrungen und Gewalt, sah aber im Fernsehen Menschen, die ein scheinbar sorgenfreies und privilegiertes Leben führten.
Er brauchte allerdings sieben Jahre, um sein Studium abzuschließen, denn „ich war schon immer faul“. In dieser Zeit engagierte sich Chris im Laientheater in Memphis, wo er die Qualität der Arbeit stets für sehr gut hielt. Bis zu seinem Umzug nach New York hatte er bereits mit vielen hervorragenden Schauspielern in rund zwei Dutzend Stücken, klassischen wie zeitgenössischen, zusammengearbeitet. „Ich kann mir nicht vorstellen, was einem Neuling in New York diese Erfahrung hätte ersetzen können.“
Seine erste Rolle im Fernsehen oder Film hatte er 1979 als LKW-Fahrer in dem Fernsehfilm „The Suicide's Wife“ mit Angie Dickinson in der Hauptrolle. Diese Rolle brachte ihm jedoch nur wenige weitere Angebote im Fernsehen oder Film ein. Nachdem er etwa ein Jahr lang in regionalen Theatern gearbeitet hatte, verschwand Chris von der Bildfläche und war rund zehn Jahre arbeitslos. In dieser Zeit lebte er in bitterer Armut in Hell’s Kitchen in Manhattan. Allein in neun Monaten im Jahr 1987 nahm Chris 102 Einladungen zum Abendessen an. „Ich weiß nicht, warum sie immer wieder kamen, und auch nicht, warum ich sie gezählt habe, obwohl ich weiß, warum ich sie angenommen habe.“











