
Guillaume de Tonquédec
Guillaume Emmanuel Marie de Quengo de Tonquédec (* 18. Oktober 1966) ist ein französischer Bühnen-, Fernseh- und Filmschauspieler. Bekannt wurde er in seiner Heimat Frankreich durch seine Rolle als Renaud Lepic in der Fernsehserie „Fais pas ci, fais pas ça“ (2007–2017) auf France 2. 2013 gewann er den César als Bester Nebendarsteller für seine Leistung in „What’s in a Name?“. 2015 wurde de Tonquédec von Kulturministerin Fleur Pellerin zum Ritter des Ordre des Arts et des Lettres geschlagen. Der gebürtige Pariser wuchs in Louveciennes auf. Er studierte Wirtschaftswissenschaften und Anglistik an der Universität Paris Nanterre, bevor er 1986 ein dreijähriges Schauspielstudium am Conservatoire national supérieur d’art dramatique in Paris aufnahm. 1989 begann er seine Bühnenkarriere mit einer nationalen Tournee in John Millington Synges „Der Held der westlichen Welt“.
Im Film erlangte er Bekanntheit durch seine Rolle in Krzysztof Kieslowskis „Die zwei Leben der Veronika“ (1991), gefolgt von seiner Darstellung von Claude Jades Sohn Jules Martin in „Die Liste der Verdienstvolleren“ (1992). 1996 spielte er die Hauptrolle in Raúl Ruiz’ „Drei Leben und nur ein Tod“.
2007 übernahm De Tonquédec die Hauptrolle in der erfolgreichen Fernsehserie „Fais pas ci, fais pas ça“, die ihn neben Valérie Bonneton, Isabelle Gélinas und Bruno Salomone zum Star in Frankreich machte. 2013 gewann er den César als Bester Nebendarsteller für seine Rolle als Claude Gatignol in „Was steckt in einem Namen?“. Seine Filmpartnerin Valérie Benguigui gewann den César als Beste Nebendarstellerin für ihre Rolle als Élisabeth Garraud-Larchet. De Tonquédec war zwei Jahre zuvor für den Molière-Preis als Bester Nebendarsteller für dieselbe Rolle nominiert worden, die er in dem gleichnamigen Theaterstück im Pariser Théâtre Édouard VII verkörpert hatte, auf dem der Film basiert.











