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Im Herbst 1979 zieht die Samin Ester ins nordnorwegische Alta, um ihren ersten Job als Vertretungslehrerin an einer Grundschule anzutreten. Viele Norweger begegnen Samen in dieser Zeit mit Verachtung und Geringschätzung, daher setzt sie alles daran, ihre Herkunft zu verheimlichen, und lacht selbst bei den abfälligsten Witzen lieber mit. Als ihr Cousin Mihkkal sie zu einem Protestcamp gegen einen Staudammbau am Altaelva mitnimmt, begreift sie, dass der Kampf um den Fluss auch ein Aufstand gegen Jahrhunderte von brutalem Rassismus und Diskriminierung gegenüber ihrem Volk ist. Nach einer heftigen Auseinandersetzung mit der Polizei beschließen Mihkkal und einige samische Aktivisten nach Oslo zu fahren, um vor dem Parlament in Hungerstreik zu treten. Ester weiß, was auf dem Spiel steht, und sie begreift, dass sie ihren Beitrag leisten muss. Sie stürzt sich in einen konfliktreichen Kampf für die Rettung des Flusses und das Recht, man selbst zu sein.
Avis de la communauté (1)
[Filmin] A foray into Norwegian shame over the treatment of the Sami, the native indigenous of the Nordic countries who suffered racism and annihilation. As the Norwegians are more educated, they did so slowly, imposing the capitalist culture and lifestyle while the Sami have been displaced from their own lands. "I don't want to be Sami" is a declaration by the protagonist that is heartbreaking, although the story told in this film vindicates the need to tell one's own stories and is reflected in the first Sami stories in cinema, especially "Pathfinder" (Nils Gaup, 1987).