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Lola ist Ende 20, Unternehmensberaterin und scheint die Anforderungen, die der Job an sie stellt, nahezu mühelos zu meistern. Sie ist ständig unterwegs zwischen Wien, wo sie in einer teuren und steril eingerichteten Wohnung kaum mehr als die Post holt und die Wäsche wechselt, und den Unternehmen, die sie gerade umstrukturiert. Ein Leben, das aus langen Tagen im Büro, teuren Restaurants und kurzen Nächten in anonymen Hotelzimmern besteht. Ihr Privatleben scheint Lola ähnlich fest im Griff zu haben wie ihr ehrgeiziges Berufsleben. Die Beziehung zu ihrer Teamleiterin Elise hält sie geheim und von der Existenz ihrer älteren Schwester Conny, die an Schizophrenie leidet, weiß niemand etwas. Doch als Lola die Nachricht bekommt, dass Conny einen Suizidversuch nur knapp überlebt hat, drohen all ihre Geheimnisse ans Licht zu kommen. Lola versucht, das Beste für ihre Schwester zu tun, ohne dabei alles zu riskieren, wofür sie so hart gearbeitet hat.
Avis de la communauté (1)
[LGTBIFestival] Society creates addictions that have nothing to do with drugs. Workaholism becomes a disease bordering on paranoia. In "Ceux qui travaillent" (Antoine Russbach, 2018) Oliver Gourmet was a workaholic, as is Valerie Pachner here, but she has to deal with the ghosts of schizophrenia as well. The theme is similar to "Toni Eerdman" (Maren Ade, 2016), but brought to an extreme melodrama.