
J. Carrol Naish
Joseph Patrick Carrol Naish (21. Januar 1896 – 24. Januar 1973) war ein US-amerikanischer Charakterdarsteller, geboren in New York City. Naish spielte zahlreiche Filmrollen, doch sein Durchbruch gelang ihm mit der Titelrolle in der Radiosendung „Life with Luigi“ (1948–1953), die 1950 sogar Bob Hope in den Einschaltquoten übertraf.
Bevor Naish seine Filmkarriere begann, stand er mehrere Jahre auf der Bühne. Er startete seine Laufbahn als Mitglied von Gus Edwards’ Vaudeville-Truppe, die aus Kinderdarstellern bestand. Nach dem Ersten Weltkrieg gründete Naish in Paris seine eigene Gesangs- und Tanzgruppe. Er bereiste die Welt – von Europa über Ägypten bis nach Asien –, als sein Schiff auf dem Weg nach China Maschinenprobleme bekam und ihn 1926 in Kalifornien strandete.
Seine ungenannte Nebenrolle in „What Price Glory“ (1926) markierte den Beginn seiner Karriere mit über zweihundert Filmen. Er wurde zweimal für den Oscar als Bester Nebendarsteller nominiert, zunächst für seine Rolle in dem Film „Sahara“ (1943) und dann für seine Leistung in dem Film „A Medal for Benny“ (1945), für den er den Golden Globe als Bester Nebendarsteller gewann. Besonders hervorzuheben ist seine Rolle als Boris Karloffs buckliger Assistent in „Frankensteins Haus“ (1944).











