
Richard Briers
Richard Briers besuchte zunächst die Rokeby Prep School in Kingston-upon-Thames in Surrey, verließ diese jedoch im Alter von 16 Jahren ohne einen Abschluss. Nach verschiedenen beruflichen Tätigkeiten verpflichtete er sich für zwei Jahre bei der Royal Air Force.
1961 übernahm Briers seine erste größere Rolle in einer Fernsehproduktion. Neben Prunella Scales spielte er sechs Jahre lang die Hauptrolle in der Serie Marriage Lines. Von 1975 bis 1978 verkörperte die Titelrolle „Tom Good“ in der Sitcom The Good Life, die das Autorenduo John Esmonde und Bob Larbey eigens für ihn entwickelt hatten. Diese Serie wurde einer seiner größten Erfolge. Die letzte Episode wurde in Gegenwart von Elisabeth II. aufgezeichnet. Weitere Serienhauptrollen spielte er in Ever Decreasing Circles und Monarch of the Glen. Briers übernahm Gastrollen in Serien und Reihen wie Doctor Who, Torchwood, Mr. Bean, Inspector Morse und Inspector Barnaby.
Bereits 1958 gab er neben Michael Hordern in der Komödie Girls at Sea sein Spielfilmdebüt. In den Folgejahren spielte er zumeist kleinere Parts in Produktionen wie 16 Uhr 50 ab Paddington, der Terry-Thomas-Komödie Verpfiffen, Doktor in Nöten und dem Raquel-Welch-Abenteuerfilm Feuerdrache. In späteren Jahren war er international vor allem in verschiedenen Shakespeare-Adaptionen Kenneth Branaghs zu sehen: In Henry V. spielte er den „Bardolph“, in Viel Lärm um nichts den „Leonato“, in Hamlet den „Polonius“, in Verlorene Liebesmüh’ den "Nathaniel" und in As You Like It den "Adam". Außerdem spielte er unter Branaghs Regie in Peter’s Friends, Mary Shelley’s Frankenstein, Ein Winternachtstraum sowie 1993 in dem Oscar-nominierten Kurzfilm Swan Song. Seinen letzten Filmauftritt hatte Briers 2012 in dem Splatter-Film Cockneys vs Zombies.











