
George Miller
George Miller AO (* 3. März 1945) ist ein australischer Filmemacher. Über vier Jahrzehnte hinweg feierte er mit der Mad-Max-Reihe, die 1979 begann, große Erfolge bei Kritikern und Publikum. Zwei der Filme gelten als die besten Actionfilme aller Zeiten. Miller wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter ein Oscar, ein BAFTA und ein Golden Globe.
Bekannt wurde Miller durch die Regie der dystopischen Action-Abenteuerfilme Mad Max (1979), Mad Max 2 (1981) und Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel (1985). Anschließend inszenierte er die düstere Fantasy-Komödie Die Hexen von Eastwick (1987) und das biografische Ärztedrama Lorenzos Öl (1992), an dem er auch als Co-Autor mitwirkte und für das er eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bestes Originaldrehbuch erhielt. Er produzierte und schrieb das Drehbuch für den Familienfilm „Ein Schweinchen namens Babe“ (1995) mit, der für den Oscar in der Kategorie „Bestes adaptiertes Drehbuch“ nominiert wurde, und führte später bei der Fortsetzung „Ein Schweinchen namens Babe in der großen Stadt“ (1998) Regie.
1995 produzierte er außerdem den aufrüttelnden Dokumentarfilm „Video Fool for Love“ im Stil des Cinéma vérité, der das Privatleben des Filmeditors Robert Gibson anhand hunderter Stunden Camcorder-Material beleuchtete.











