
Bertrand Tavernier
Bertrand Tavernier war ein französischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schriftsteller.
Als Sohn des Schriftstellers und Widerstandskämpfers René Tavernier aus Lyon arbeitete er zunächst als Regieassistent, Pressesprecher (unter anderem für Stanley Kubrick) und Kritiker, bevor er mit „Der Uhrmacher von Saint-Paul“ sein Regiedebüt gab. Dieser Film war sein erster Kritikererfolg und führte zu einer langjährigen Zusammenarbeit mit dem Schauspieler Philippe Noiret („Die Party kann beginnen…“, „Der Richter und der Mörder“, „Der Coup de torchon“, „Das Leben und nichts als das“, „Die Tochter von d’Artagnan“).
Als vielseitiger Regisseur widmete er sich verschiedenen Filmgenres, von der Tragikomödie („Ein Sonntag auf dem Lande“, „Daddy Nostalgia“) über den Kriegsfilm („Captain Conan“) und den Historienfilm („Pass“, „Die Prinzessin von Montpensier“) bis hin zum Thriller („L.627“, „Der Köder“). Mehrere seiner Filme wurden in Frankreich und im Ausland ausgezeichnet (darunter „Autour de minuit“, der einen Oscar gewann und für einen Golden Globe nominiert war). Von der Gründung des Institut Lumière im Jahr 1982 bis zu seinem Tod war er dessen Präsident.











