
Cédric Lachat
Cédric Lachat wurde am 17. August 1984 in Pruntrut im Jura geboren. Am Fels ist er für seine vielen schwierigen Begehungen von Mehrseillängenrouten in den Alpen bekannt, insbesondere „WoGü“ 8c, „Silbergeier“ 8b+ und „Fly“ 8c...
Der Einstieg ins Klettern gelingt ihm im Alter von 10 Jahren, wenn sein großer Bruder mit dieser Sportart anfängt. Für Cédric ist es eine Offenbarung, er wird das Gleiche tun. Von da an ist alles miteinander verbunden. Im Alter von 12 Jahren widmet er seine Freizeit ganz dieser neuen Leidenschaft. Ein Jahr später wird er in die Schweizer Mannschaft befördert. Mit 14 steht er zwar noch nicht ganz auf der ersten Stufe, dafür steht er im Europacup auf allen Podiumsplätzen. Nicht im geringsten von Schulbänken angezogen, absolvierte er auch eine Ausbildung zum Sanitärinstallateur. Seine Eltern und der Schweizer Alpen-Club erkennen sein Talent und fördern ihn zu Recht. Mit 18 Jahren gewann er die Weltmeisterschaft in der Juniorenkategorie im französischen Canteleu. Von da an blieb er bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2013 der beste Schweizer Kletterer im Zirkus. „Es gab keinen besseren Botschafter des Wettkampfkletterns in unserem Land“, sagt Hanspeter Sigrist, Leiter des Bereichs Leistungssport beim CAS. „Seine guten Ergebnisse auf internationaler Ebene und seine Regelmäßigkeit haben dem Sportklettern in unserem Land einen echten Sprung nach vorne ermöglicht.“
Neben seinen außergewöhnlichen körperlichen Fähigkeiten liebt er Herausforderungen. „Bei allem, was ich tue, bin ich auf dem richtigen Weg. Ich liebe Herausforderungen, nicht mit anderen Konkurrenten, sondern mit mir selbst. Ich mag es, mit einem Problem konfrontiert zu werden und es lösen zu müssen.“ Seine Jugend ist auf eine drakonische Ausbildung zurückzuführen. Sein Rekord wuchs mit Siegen im Weltcup im Schwierigkeitsgrad oder Bouldern. 2010 trat Cédric in Innsbruck in allen Disziplinen an und wurde Boulder-Europameister.





