
Elvis Clausen
Elvis Clausen war ab 2011 im Bereich des Kinder- und Jugendtheaters an verschiedenen deutschsprachigen Bühnen, u. a. am Theater Lüneburg (2011; als Teufel Samiel in »Der kleine Freischütz« nach Motiven der Oper Der Freischütz) tätig. Beim Norddeutschen Tourneetheater in Hamburg war er, jeweils in Inszenierungen von Franz Breit, als Kater in dem Märchenstück Der gestiefelte Kater nach Motiven der Brüder Grimm (2011) und als Israel Hands in Die Schatzinsel nach Robert Louis Stevenson (2012) zu sehen.
Von Oktober 2013 bis 2017 studierte er Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. 2014 übernahm er am Theater am Kurfürstendamm die Rolle des Driss in einer Bühnenfassung von Ziemlich beste Freunde (Regie: Martin Woelffer). In der Spielzeit 2015/16 trat er an der Berliner Schaubühne an der Seite von Ursula Werner als Andrej in dem Schauspiel Die Mutter von Bertolt Brecht auf.
Clausen arbeitete auch für Film und Fernsehen. 2012 war er in der Sat.1-Serie Auf Herz und Nieren in einer Episodenhauptrolle als junger afrikanischer Koch Lamin zu sehen. Ab Oktober 2013 hatte er eine dreimonatige Serienrolle in der RTL-Serie Unter uns.[3] Er spielte den Afrikaner John Badawi, den Ehemann der Serienfigur Leonie Weidenfels (Sarah Stork), die mit ihm eine Scheinehe führt, um ihm den Aufenthalt in Deutschland zu ermöglichen. In dem Schweizer Kinofilm Schweizer Helden (2013) spielte er, neben Klaus Wildbolz, den jungen Asylanten Akin. In der deutschen Filmkomödie Coming In (2014) von Marco Kreuzpaintner übernahm er die Nebenrolle des Afrikaners Ndugdu.










