
Emma Dunn
Emma Dunn (26. Februar 1875 – 14. Dezember 1966) war eine englische Charakterdarstellerin auf der Bühne und im Film.
Bereits als Teenager stand Emma Dunn auf der Bühne, spielte mehrere Jahre in London und wurde später eine bekannte Broadway-Schauspielerin. Sie wirkte in der ersten amerikanischen Inszenierung von Ibsens „Peer Gynt“ (1906) mit Richard Mansfield in der Rolle des Peer mit. Sie spielte Peers Mutter Ase, obwohl sie im wahren Leben 20 Jahre jünger war als Mansfield. Sie spielte in drei Produktionen des Theaterimpresarios David Belasco: „The Warrens of Virginia“ (1907), „The Easiest Way“ (1909) und „The Governor's Lady“ (1912). In „The Easiest Way“ verkörperte Dunn die schwarze Annie mit geschwärztem Gesicht. 1913 trat Dunn im Varieté auf.
Dunn gab 1914 ihr Filmdebüt, eine Stummfilmversion ihres Bühnenerfolgsstücks „Mother“ von 1910 unter der Regie von Maurice Tourneur. Dies war Tourneurs erster amerikanischer Film. Dunns zweiter Film war „Old Lady 31“ aus dem Jahr 1920, in dem sie die Rolle aus dem gleichnamigen Broadway-Stück von 1916 wieder aufnahm. 1924 folgte ein weiterer Stummfilm, „Pied Piper Malone“, bevor sie mit „Side Street“ ihr Tonfilmdebüt gab. An ihrer Seite spielten die Moore-Brüder Matt, Owen und Tom ihre Söhne.











