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Christophe Honoré greift in „Le Ciel de Nantes“ auf seine eigene Familie zurück. Seit langem trägt der Autor, Regisseur und Filmemacher dieses Projekt als „imaginären Film“ in sich. Doch schließlich setzt er es auf einer Theaterbühne um, die wie ein stillgelegtes Filmstudio wirkt. Die Familie, die auf Christophes Ruf hin wieder zusammenkommt, ist gekommen, um seinen Film zu sehen, der von ihnen allen erzählt haben soll. Drei Generationen sind versammelt. Odette, genannt Mémé Kiki, eine Kriegswitwe, hatte zehn Kinder, davon acht mit dem Vater Puig. Unter ihnen sind Jacques, Claudie und Marie-Do. Vor dem Hintergrund von Sozialgeschichte, Arbeiterkämpfen, Einwanderung, dem Algerienkrieg und dem Aufstieg der extremen Rechten verwebt die Handlung sechs Schicksale über drei Generationen hinweg. Fünfzig Jahre des Unausgesprochenen und offener Rechnungen. Auch viele Erinnerungen, die man sich gegenseitig wie Geschenke schenkt...